So, 11.06. (Maimarktclub)

Sum 41

+ Itchy + Blackout Problems

  • Einlass: 18.30 Uhr
    Beginn: 19:00 Uhr
  • VVK: 28 € zzgl. Gebühren / Abendkasse: 37 €
Im Februar/März 2017 begeisterten SUM 41 mit einer ausverkauften Tour durch sieben deutsche Städte und hinterließen fast 20 000 begeisterte Fans! Ende 2016 ist mit „13 Voices“ (Hopeless Records) endlich auch das langerwartete neue Album der Band erschienen. Sum 41s Karriere ist gefüllt mit Highlights, die weit über das hinausgehen, was üblicherweise gewöhnlichen "Punk"-Bands passiert: Die kanadische Band hat mit Iggy Pop zusammengearbeitet, mit Größen wie Ludacris, Tommy Lee, Rob Haldford und Tenacious D. Sie wurden eingeladen mit den Heavy-Metal- Legenden Mötley Crüe zu touren, als die sich wiedervereinigt haben. Sie waren dem Tod ziemlich nahe, als sie 2005 eine Dokumentation im Bürgerkriegsland Kongo gedreht haben und Sänger Deryck Whibley wäre fast aus den USA ausgewiesen worden für seine politischen Ansichten.
Nicht zu vergessen: sie haben über 12 Millionen Alben verkauft und den Globus mehrmals umtourt. Seit ihren Anfängen 1996 waren Sum 41 schonungslos, kompromisslos und unbekümmert, was musikalische Grenzen und Schubladen anging. In der Vergangenheit wurde ihr musikalischer Stil als eine "eklektische Mischung aus lärmendem Punk, donnerndem Heavy Metal und ehrlichem Rock“ beschrieben. Man hat sie zudem erst unlängst als eine der besten Livebands der Welt bezeichnet. Whibley sagt, ihn würden solche Aussagen nicht kümmern, aber "alles, was wir schon immer versucht haben, ist einfach, live immer noch besser zu werden. Das ist es, was uns als Band ausmacht. Alles andere ist Bullshit. Touren ist etwas, an dem wir konstant arbeiten und über 12 Jahre haben wir versucht, das immer weiter zu verbessern." Sum 41 waren auch kompromisslos in ihrem Lebensstil abseits der Bühne. "Wir sind die besten Freunde, wir lieben es Musik zu machen. Manchmal verhalten wir uns aber auch wie Idioten. Das hat sich seit der Highschool nicht geändert", sagt Drummer Stevo 32. "Die Rockmusik hat eine lange Geschichte des Partymachens. Da sind wir nicht anders", spöttelt Whibley. 2014 landete der Sänger nach einem Nieren- und Leber-Kollaps im Krankenhaus, wo er vier Monate lang blieb. Der damals 34jährige Musiker bekannte auf seiner Webseite: „Die Sauferei der letzten Jahre hat mich eingeholt. Ich habe jeden Tag sehr viel getrunken, bis ich vor einem Monat abends bewusstlos wurde." „13 Voices“ heisst das nun neue Album der Band, an dem Whibley gleich nach seinem Krankenhausaufenthalt geschrieben hat. Herausgekommen sind 10 starke Songs, auf denen wieder ihre Einflüsse aus Metal, Punk und Rock erkennbar sind. „War“ ist die aktuelle, ausgekoppelte Single mit einem tollen Video, auf dem wir die Band in der kalifornischen Wüste inmitten eines Flugzeug-Friedhofs performen sehen. Im Frühsommer hatte die Band schon den Track „Fake My Own Death“ released. Ein Video, das bis dato mehr als 3,3 Millionen Views aufweist. „13 Voices“, in Los Angeles aufgenommen, ist das erste Werk seit 2011, seit dem erfolgreichen „Screaming Bloody Murder“, einer Platte, die unter anderem auch den Grammy-nominierten Song „Blood In My Eyes“ enthielt. Über die harte Zeit nach seinen Zusammenbruch sagt Whibley: "I had to learn how to do everything again - my motor skills, learning how to play guitar again... I couldn't even walk at the time. It was really difficult, but at the same time if I didn't have a record to make, I don't think I would have recovered as quickly, or even at all. Writing music gave me a purpose. I had to get better." SUM 41 besteht neben Sänger Deryck Whibley, aus Dave Brownsound, (Gitarre, Gesang), Tom Thacker, (Gitarre, Gesang), Cone McCaslin (Bass, Gesang) und Schlagzeuger Frank Zummo